Juli 8, 2019 Weiterlesen ... →

Finanzierungsmöglichkeiten für Prävention und Gesundheitsförderung

Der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) hat sich zum Ziel gesetzt über die Fördermöglichkeiten bezüglich der Lebenswelt bezogenen Gesundheitsförderung und Prävention (§ 20 a SGB V) zu informieren.

Frank Winkler beim Vortrag im Rahmen des Regionalworkshops Süd in Würzburg.
Credit: vdek

„Die GKV hat mit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes für die Prävention und Gesundheitsförderung auch in Baden-Württemberg klare Leitplanken erhalten. Grundlage allen Handelns ist für die Präventionsexpertinnen und –experten der Leitfaden Prävention. Es gibt für die GKV im Südwesten in Gänze abgestimmte und somit verlässliche Förderstränge.“, so Frank Winkler von der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg. Er zeigte beim Regionalworkshop Süd Ende Juni in Würzburg die möglichen Förderstränge im Einzelnen auf.

Das Landesgesundheitsgesetz Baden-Württemberg sieht beispielsweise sogenannte kommunale Gesundheitskonferenzen verpflichtend vor. Diese können Anträge an die Stiftung Gesundheitliche Prävention richten, soweit es sich um Kassenarten übergreifende oder Träger übergreifende Anträge handelt. Gegebenefalls können Anträge zur Prävention und Gesundheitsförderung auch über weitere Sozialversicherungsträger, etwa die Unfallkasse oder die Deutsche Rentenversicherung, mitfinanziert werden. Die Koordinierungsstelle für gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) Baden-Württemberg berät Kommunen bei der Entwicklung einer integrierten kommunalen Gesundheitsstrategie. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich Leistungserbringer auf der Grundlage einer Konzeption einer oder mehrerer Krankenkassen bewerben können.

Über hundert Teilnehmende aus Bayern, Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg waren bei der Veranstaltung zugegen, konnten anschließend Experten befragen und vielfältige Ansätze mit nach Hause nehmen. 

Veröffentlicht in: News2