März 26, 2020 Weiterlesen ... →

Schutzausrüstung: Wie sind Sie versorgt?

Die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk THW ist im Katrastrophenfall in Deutschland im Einsatz. So zum Beispiel jetzt, wo wir alle unter der Corona-Krise leiden. In Bayern beispielsweise hat das THW aktuell die Aufgabe, Schutzausrüstungen wie Einmal-Handschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel zentral zu verteilen. Das kann gut und sinnvoll sein, kann aber auch zu Schwierigkeiten und neuen Problemen sorgen; dann zum Beispiel, wenn die THW-Mitarbeiter ungeschützt Verpackungen öffnen und damit schlimmstenfalls das so dringend benötigte Schutzmaterial kontaminieren.
Ein weiteres Problem ist – wie man von vielen Seiten derzeit hört – die Unterversorgung der außerklinischen Intensivpflege mit Schutzmitteln. Hier fehlt es an allen Ecken und Enden. Ein Fläschchen Desinfektionsmittel, ein Päckchen Handschuhe, selbstgenähter Mundschutz – so können die komplexen Versorgungssituationen nur schwerlich aufrecht erhalten werden; eine notfallmäßige Verlegung in Kliniken – selbst wenn diese erwünscht wäre – ist nicht möglich. Freie Betten sind für die erwarteten Corona-Patienten reserviert.
Vergessen werden außerdem die Provider von Medizintechnik, die maßgeblich in die Versorgung von außerklinisch intensivversorgten Menschen einbezogen sind – und die ihre Patienten mitunter über Jahre betreuen. Auch diese Fachkräfte stehen an vorderster Front.

Wie ist die Versorgung mit Hilfsmitteln in Ihrer Region geregelt? Welche Erfahrungen machen Sie? Was fordern Sie von der Regierung, den Krankenkassen und Kliniken? Schreiben Sie uns.

 

Seit Beginn der Corona-Krise sind Schutzmittel Mangelware in Deutschland. Die Verteilung des wertvollen Guts wird in den einzelnen Bundesländern zentral geregelt. Wir wollen wissen: Welche Erfahrungen machen Sie? Schreiben Sie uns.
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