März 2, 2020 Weiterlesen ... →

Corona: Veranstaltungen fallen aus

Das Corona-Virus breitet sich auch in Deutschland weiter aus. Das Robert-Koch-Institut und das Bundesgesundheitsamt empfehlen kontaktreduzierende Maßnahmen und darunter die Meidung von Versammlungen. Die ersten Veranstaltungen auch im Bereich der außerklinischen Intensivpflege werden entsprechend abgesagt.

So sehen zum Beispiel die Veranstalter des Heimbeatmungs-Workshop in Köln ihre Fürsorgepflicht den Teilnehmern, Referenten und allen anderen Beteiligten gegenüber. Man hat sich hier die Entscheidung nicht leicht gemacht – schließlich ist die Veranstaltung eine Herzensangelegenheit von Organisatoren wie Teilnehmern gleichermaßen. Umso schwerer viel daher die Entscheidung den Fachtag, der in dieser Woche am 5. März hätte stattfinden sollen, abzusagen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
www.heimbeatmungsworkshop.de

Als Pflegeakademie sieht sich auch die BaWiG in einer besonderen Verantwortung für die an den Weiterbildungskursen teilnehmenden Pflegekräfte und deren intensivmedizinisch versorgte Klienten, für die eine besondere Gefährdung durch das Virus besteht. Daher wurden aktuell bis Mitte März vorerst alle geplanten Kurse ausgesetzt. Sie werden auf spätere Zeitpunkte verschoben. Die gebuchten Teilnehmer und Einrichtungen wurden persönlich informiert.
Für Fragen und Kursreservierungen ab April bleiben die BaWiG-Mitarbeiter selbstverständlich erreichbar: Telefon 02 01 / 12 52 64 0 oder per Email info@bawig.com.

Auch die Organisatoren des Nachsorgekongresses sehen sich in der Verantwortung: „Zu unserem großen Bedauern sehen wir uns dazu gezwungen, den Nachsorgekongress vom 5. bis 6. März 2020 in Dresden abzusagen. Dabei gilt unsere Sorge allen angemeldeten Teilnehmenden, den Referenten, den Fachausstellern und dem Team der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, die wir auf keinen Fall einem unkalkulierbaren Risiko aussetzen wollen. An allererster Stelle gilt unsere Sorge ihrer Gesundheit und Sicherheit. Als interdisziplinäre Veranstaltung konzipiert, bringt der Nachsorgekongress betroffene Menschen und ihre Angehörigen sowie Vertreter aus der ambulanten sowie stationären Nachsorge zusammen. Durch ihre Vorerkrankungen gehören einige der Teilnehmenden zur Risikogruppe. Bei den teilnehmenden Leistungserbringern und -trägern besteht die Gefahr, dass das Sars-CoV-2-Virus durch Infizierung auf Patienten und Klienten übertragen werden. Wir haben deshalb schweren Herzens entschieden, den Nachsorgekongress abzusagen, um einer weiteren Verbreitung des Sars-CoV-2-Virus entgegenzuwirken.“ Ein Ersatztermin für den Herbst wird derzeit abgestimmt.
www.nachsorgekongress.de

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