Juni 29, 2020 Weiterlesen ... →

Keine Leistungskürzung mit der SPD

„Intensivpflegebedürftige Betroffene, die sich nicht in vollstationären Pflegeeinrichtungen versorgen lassen, werden zukünftig durch das IPReG keine Leistungskürzungen erfahren und auch keine höheren Eigenleistungsanteile für die pflegerische Versorgung aufbringen müssen.“ Mit dieser klaren Aussage stellt sich die IPReG-Berichterstatterin der SPD, Heike Baehrens, den Befürchtungen des SHV – FORUM GEHIRN e.V., entgegen. Heike Baehrens sieht in dem vom IPReG festgestellten Erstattungsrahmen auf Leistungen der „medizinischen Behandlungspflege“ nur eine begriffliche Veränderung. Eine Veränderung des Leistungsumfangs der Gesetzlichen Krankenversicherung schließt Heike Baehrens aus. „Sollte seitens der Krankenkassen die Neuformulierung zu Leistungskürzungen oder zu Leistungsverschiebungen zwischen Gesetzlicher Krankenversicherung und Sozialer Pflegeversicherung führen, wird die SPD sich dem entgegenstellen und den Inhalt des Gesetzes nachschärfen.“

SHV – FORUM GEHIRN e.V. Vorstandsmitglied Sebastian Lemme: „Die Aussage von Heike Baehrens ist eine wichtige Feststellung. Gleichwohl hätten wir uns gewünscht, dass es nicht zu einer begrifflichen Veränderung im IPReG gekommen wäre und der Anspruch weiterhin die Behandlungspflege umfasst. Jede begriffliche Veränderung schafft Interpretationsmöglichkeiten und damit Unsicherheit. Gerade in dem besonders sensiblen Bereich der Intensivpflege ist das eine schwere Belastung für die Betroffenen und deren Familien.“

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