August 9, 2019 Weiterlesen ... →

Petition erzielt mehr als 12.500 Mitzeichnungen

Der Verein IntensivLeben macht darauf aufmerksam, dass das Überleben von schwer erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in zunehmendem Maße durch den Mangel an Fachpersonal in der häuslichen Intensivpflege gefährdet ist. In der aktuellen Gesetzgebung zur Stärkung der Pflege finden die besonderen Belange dieser außergewöhnlich hoch belasteten Patientengruppe nach derzeitigem Kenntnisstand keine hinreichende Berücksichtigung. Der Verein hat daher zusammen mit betroffenen Familien und gemeinnützigen Pflegedienstleistern eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht (wir berichteten online). In der vierwöchigen Mitzeichnungsfrist wurde das Anliegen, eine verlässliche und fachgerechte ambulante Intensivpflege zu gewährleisten und durch eine eigene Rahmenvereinbarung zu sichern, mit mehr als 12.500 Unterschriften unterstützt.

Viele Fachgruppen und Verbände, die mit der medizinischen Versorgung, Pflege und Betreuung der schwer erkrankten jungen Menschen und ihrer Familien betraut sind, haben die Petition durch das Sammeln von Unterschriften aktiv mitgetragen. Während der nun folgenden Prüfung und Beratung der Petition durch den Deutschen Bundestag bemüht sich IntensivLeben um weitere Gespräche mit zuständigen Gesundheitspolitikern, um im Interesse der betroffenen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen über die Situation der häuslichen Intensivpflege zu informieren und Wege zu sondieren, wie eine nachhaltige Verbesserung der Versorgungs- und Lebenssituation erreicht werden kann. Wir werden weiter berichten, sobald neue Informationen bezüglich der Entscheidung des Deutschen Bundestags vorliegen.

Veröffentlicht in: News3