April 9, 2020 Weiterlesen ... →

SIMPATI-Projekt geht weiter

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie bleiben die Themen aus dem Routine-Alltag in der außerklinischen Intensivpflege. Am 1. Mai startet daher das SIMPATI-Projekt („Surveillance nosokomialer Infektionen und MRE bei Patienten der außerklinischen Intensivpflege“), das federführend von der Charité geleitet und vom NLGA (niedersächsischen Landesgesundheitsamt, Patrick Ziech) unterstützt wird. Aus gegeben Anlass haben die Verantwortlichen jedoch den Aufwand und das Format der bereits geplanten Info-Veranstaltung der aktuellen Situation angepasst und führen eine Videokonferenz durch. Diese SIMPATI-Informations- und Kennenlern-Veranstaltung soll Interessierten die Entscheidung zur Studienteilnahme  erleichtern und die Möglichkeit geben, sich im Vorfeld umfassend zu informieren und Fragen stellen zu können. Die Konferenz findet am 21. April um 12 Uhr statt und wird maximal zwei Stunden dauern. Für weitere Fragen stehen die Veranstalter aber gerne auch länger zur Verfügung.
Per email an pauline-assina.nouri@charite.de sollten Interessierte kurz mitteilen, ob Sie an der Videokonferenz teilnehmen werden. Details zur Einwahl in die Konferenz werden dann kurzfristig noch bekannt geben.

Hintergrund zum Projekt SIMPATI: Laut Infektionsschutzgesetzes (IfSG) sind Einrichtungen für ambulante Intensivpflege verpflichtet, Maßnahmen zu treffen, um nosokomiale Infektionen und die Weiterverbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden. Ein entscheidendes Tool, um diesen Anforderungen effizient nachkommen zu können, fehlt allerdings bisher in der ambulanten Intensivpflege – ein Surveillance-System mit der Möglichkeit eines Vergleichs zu Referenzdaten.
Im Krankenhaus ist ein solches epidemiologisches Surveillance-System seit vielen Jahren erprobt und gut etabliert (das sogenannte KISS). Im Rahmen des Pilotprojekts (SIMPATI) soll nun ein solches System für den ambulanten Bereich etabliert werden.

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