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Sie koordiniert Termine, vereinbart zusätzliche Untersuchungen und vermittelt Hilfsmittel: Patienten und Patientinnen mit neuromuskulären Erkrankungen erhalten in der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Ulm (UKU) seit September 2025 tatkräftige Unterstützung von Lisa Benz. Als Patienten-Lotsin ist sie bei Fragen rund um den Klinikaufenthalt Ansprechpartnerin.
Die 35-jährige ausgebildete Physiotherapeutin weiß aus eigener Erfahrung um die Herausforderungen eines solchen Krankheitsbildes.
In ihrer Funktion als Patientenlotsin der DGM (Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.) übernimmt sie künftig die zentrale Schnittstelle zwischen Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Ärztinnen und Ärzten sowie Medizinischen Fachangestellten. Sie wird bei der Terminkoordination, Anmeldung von Untersuchungen, Vorbereitung von Rezepten und Hilfsmitteln sowie der direkten Ansprache für alle Anliegen der Patientinnen und Patienten tätig sein.
Damit stärkt die Klinik die Versorgung auf höchstem Niveau
Neben SMA werden in dem Fachbereich auch Erkrankungen wie ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), Neuropathien, Myopathien oder Myositis behandelt.
Patientinnen und Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen werden in der Hochschulambulanz der Neurologischen Universitätsklinik in mehreren Hochspezialsprechstunden versorgt und können das Spektrum aller neu zugelassenen Medikamente sowie hochspezifische Diagnostik inklusive Muskelbiopsien erhalten – oder auch an Studien teilnehmen, wenn gewünscht. Das Neuromuskuläre Zentrum wird von Professor Dr. Angela Rosenbohm geleitet, die auch dem Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. vorsitzt.
Über die DGM
Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) ist mit über 10.000 Mitgliedern die größte und älteste Selbsthilfeorganisation für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen in Deutschland. Seit ihrer Gründung im Jahr 1965 setzt sich die DGM für die Förderung der Forschung, die Aufklärung über neuromuskuläre Erkrankungen, die Unterstützung von Betroffenen und ihren Angehörigen sowie die Interessenvertretung im gesundheitspolitischen Bereich ein. Darüber hinaus engagiert sich die DGM für die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Muskelerkrankungen und stärkt ihre Gesundheitskompetenz. Ulm ist einer von insgesamt sechs Standorten, an dem das Modell der Lotsen eingesetzt wird.


