Focus CP rehaKIND Kongress 2026
4. Februar - 6. Februar

Vom 4. bis 6. Februar 2026 findet in den Westfalenhallen Dortmund der Focus CP rehaKIND Kongress 2026 statt. Der Kongress gehört zu den größten interdisziplinären Fach- und Begegnungsformaten rund um die Versorgung, Teilhabe und Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen – sowie ihrer Familien.
Bereits jetzt sind über 1.300 Teilnehmende registriert, begleitet von rund 200 internationalen Referierenden aus Medizin, Therapie, Orthopädietechnik, Wissenschaft, Politik und Selbstvertretung.
Programm-Highlights sind in diesem Jahr:
- Mittwoch, 4. Februar 2026: Medizinischer Symposiumstag
- Offizielle Eröffnung: Donnerstag, 5. Februar 2026, 10:30 Uhr, Plenum Halle 3
Die Eröffnungsfeier bildet bewusst das breite Spektrum des Kongresses ab:
von wissenschaftlicher Medizin über Therapie und Hilfsmittelversorgung bis hin zu den Perspektiven von Familien und jungen Menschen selbst.
Schirmherr des Kongresses ist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel.
Gemeinsam mit dem Bundes-Patientenbeauftragten Stephan Schwartze bringt er aktuelle gesundheitspolitische Impulse aus Berlin ein.
Kongresspräsidum bei der Eröffnung ist:
- Dr. Carmen Lechleuthner, Mutter eines schwerst-mehrfach behinderten Sohnes, die die Elternperspektive darstellt und
- Professor Dr. Volker Mall – der Aktuelles aus Medizin und Forschung darlegen wird.
In einer moderierten Gesprächsrunde werden die Herausforderungen der Kinderversorgung in Zeiten knapper Ressourcen offen diskutiert – mit konkreten Lösungsansätzen aus Praxis und Politik.
Ein besonderer Höhepunkt ist der inspirierende Abschluss der Eröffnung durch Janis McDavid – Autor, Motivationscoach, Markenbotschafter und Leistungsschwimmer, der ohne Arme und Beine geboren wurde.
Im zweiten Teil der Veranstaltung spricht die nordrhein-westfälische Patienten- und Behindertenbeauftragte Claudia Middendorf über erfolgreiche Modelle des Shared Decision Making: Versorgungsentscheidungen gemeinsam mit den Betroffenen zu treffen – als Weg zu Empowerment, Entbürokratisierung und nachhaltigem Erfolg.
Das gesamte Programm ist geprägt von berufsgruppenübergreifenden, interdisziplinären Formaten, häufig mit praktischen Demonstrationen – live auf der Bühne und per Video. Betroffene und Familien werden als „Erfahrungsexperten und -expertinnen“ sichtbar und gestalten Inhalte aktiv mit. Austausch auf Augenhöhe – so geht gelebte Inklusion.
Die Ausstellung in Halle 1 und 2 mit rund 70 Ausstellenden ist jederzeit kostenfrei zugänglich – inklusive Rolli-Parcours, Ganganalyse und medizinischen Skills Labs.
Am Freitag, 6. Februar 2026, ab 12:00 Uhr, wird zu einem Familiennachmittag mit eigenem Programm eingeladen. Der Eintritt zu Ausstellung, ausgewählten Kongressvorträgen und Mitmachangeboten ist kostenfrei – von juristischer Sprechstunde über Walker-Rennen, Bastelangebote, Selbsthilfe-Beratung bis zum Rolli-Parcours.

