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CUWI 2022 – zwei Tage rund um die Intensivversorgung Live.
Am 1. und 2. April ist endlich wieder Gelegenheit, in den direkten fachlichen Austausch zu gehen: Pflegekräfte, Therapeuten und Hersteller treffen sich in Königstein zur Fort- und Weiterbildung. Damit ein sicheres Netzwerken in Corona-Zeiten möglich ist, findet die CUWI unter 2G+ Bedingungen statt, jeder Teilnehmer wird jeden Tag gestestet. In den Workshops, Foren und Vorträgen geht es um alle Themen rund um die außerklinische Intensivversorgung: Beatmung, Trachealkanülen, Recht, Therapeutische Konzepte in Theorie und Praxis.
Trachealkanülen im Blick
Die meisten Patienten bekommen in der Klinik die Kanüle, die dort gerade verwendet wird – ohne spezielle Anpassung. So kommt es immer wieder zu Problemen, Verwachsungen, der Patient kann nicht sprechen… Etwa zehn bis 20 Prozent der Patienten würden von einer „Kanülensprechstunde“ profitieren, in der die Kanüle extra ausgewählt beziehungsweise angepasst wird. Realität ist das zum Beispiel in der Charite in Berlin. Lydia Börner, Atmungstherapeutin der Charite Berlin, Michael Höver, Smiths Medical und Michael Burggraf, medigroba stellen im Workshop „Sonderbauten Trachealkanülen“ das Projekt vor. Ein Netzwerk aus Klinik, Hersteller und Provider – alle arbeiten miteinander, damit die Patienten richtig und dauerhaft versorgt sind. Die Profis stehen auch nach dem Workshop für Fragen zur Verfügung.
Um den Einsatz von Trachealkanülen geht es auch im Grundlagenworkshop „Was muss die Pflegeperson wissen und beherrschen?“. Spezielle Fälle aus der Neuropädiatrie stellt Silvia Ferreira vor. Um das Sprechen unter Beatmung geht es im Workshop mit dem Logopäden und Atmungstherapeuten Ingo Schwarz-Gewallig.
Beatmung im Blick
Ein weiteres Kernthema in den Workshops und Foren ist natürlich die Beatmung: Ob Grundlagenworkshop mit Begrifflichkeiten und Basics der Atmungstherapeutin Petra Plapp, Fallbesprechungen aus der Außerklinik, AT Daniel Wisser, die spezielle beatmungsmedizinische Versorgung bei ALS mit dem AT Markus Körner, Notfälle bei der Kinderbeatmung, Dr. Kurt Wollinsky oder der Themenbereich Weaning mit zwei Foren – hier ist sicher für jeden etwas dabei.
Therapeutische Konzepte
Sowohl in Theorie als auch in der Praxis werden verschiedene Konzepte und physiotherapeutische Ansätze ins Visier genommen: Basale Stimulation, LIN, das rückenschonende Arbeiten, Positionierung, Einsatz von Lagerungshilfsmitteln sowie die Thoraxmobilisation im Rahmen physiotherapeutischer Anwendungen stehen auf dem Programm.
Interessant für PDL’S und Führungskräfte
Nicht nur Themen des täglichen Arbeitens und der Patientenversorgung stehen auf dem Programm: auch speziell für die Führungsebene gibt es jede Menge relevanter Themen. Ganz oben an steht die berufspolitische Informationsrunde zum Thema IPreG und die Auswirkungen auf die außerklinische Intensivversorgung. Hier sind mit Sven Kübler, CNI, Christoph Jaschke, für den gkv-ipreg think tank, Sven Liebscher, IPV, Dr. Christoph Aring, AG Lebenswelten und Christiana Hennemann, RehaKinde.V. Vertreter der ArGe Fachgesellschaften vor Ort, die auch in Berlin in den Gremien mitsprechen. Christina Hallwachs und Nina Hoffmann stehen stellvertretend für die Seite der Betroffenen und Volker Eimertenbrink steht als Spezialist für Krankenkassenfragen Rede und Antwort. Die Qualifikationsanforderungen an das Pflegeteam mit den aktuellen Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung stehen ebenso auf dem Programm wie Fakten zur Leistungsplanung, Dokumentation und Abrechnung, rechtliche und aktuelle Infos zur Hilfsmittelversorgung und vieles mehr.
Das vollständige Programm sowie Möglichkeiten zur Kartenbestellungen sind zu finden:
www.cni-net.de oder www.ipw-schulungen.de
oder direkt bei Tania Keese, IpW Kongress, Telefon 0 86 62/48 59 38.

