Geschädigt statt geheilt

„Das ist doch ein Skandal!” Das sagt sich leicht, und aus Empörung entstehen Tag für Tag fette Schlagzeilen. Skandale gibt es ständig, doch gerade in der Medizin und Pharmazie haben Medien und Geschädigte schon viele Fälle aufgedeckt, über die man zu Recht lange diskutierte. Das gilt zum Beispiel für den ­Contergan- und den Bluterskandal, aber auch für Serienmorde in Kliniken und Altenheimen, für Manipulationen bei Organspenden, das Millionengeschäft mit gepanschten Krebsmitteln und den Fall Mollath. Diese Skandale und zehn weitere stellt das Buch vor. Dabei wird klar, welche Tragik damit verbunden ist: Ausgerechnet da, wo Menschen Hilfe und Heilung erwarten, werden sie getäuscht und geschädigt. Wie ­solche Skandale aufgedeckt wurden und wie Politik, Justiz, Verwaltung, Medien und Wissenschaft – und die Gesellschaft insgesamt – damit umgehen, zeigt dieser Band.
S. Hirzel Verlag
256 Seiten, 22 Euro
ISBN: 978-3-7776-2763-2

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