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Als Jens Spahn seinen Referentenentwurf zum damals noch RISG genannten GKV-IPReG vorlegte, schaffte er zweierlei: Ein Schreckgepenst für die Betroffenen, aber vor allem auch einen großen Zusammenhalt. Denn die Außerklinische Intensivpflege stand geschlossen – als Front vor ihm und als Gemeinschaft zueinander. Und diese Community ist geblieben. Vor allem online.
Nie zuvor herrschte so eine Einigkeit in der Gesamtheit der außerklinischen Intensivpflege wie 2019. Da wurden Plakate gemalt, Demos organisiert, Mahnwachen abgehalten. Das Motto lautete: Einer für alle, alle für einen!
Ob Menschen mit Beatmung, Pflegefachkräfte, Therapeuten und Therapeutinnen, ja sogar Ärzte und Ärztinnen, der eine oder andere politisch Aktive und die Presse: Es hatte sich eine Community gebildet, gegen die ein Spahn nicht so leicht ankam, wie er sich das anfangs vorgestellt hatte. Der Erfolg gab den Aktivisten Recht. Das Gesetz kam so, wie Jens Spahn sich das ausgemalt hatte, nicht zur Umsetzung. Eins aber hatte er geschafft. Er hatte Menschen zusammengebracht, die vorher zwar voneinander wussten, aber oft alleine kämpfen mussten.
Und diese Gemeinschaft hat auch in der Pandemie viel Positives bewirkt. Gerade in den sozialen Netzwerken half man sich gegenseitig. Es gründeten sich Facebook-Gruppen, in denen man sich gegenseitig aushalf – mit Desinfektionsmitteln, Masken, Hilfsmitteln und vielem mehr, an dem in diesen Zeiten Mangel herrschte. Zoom-Meetings wurden abgehalten, um Informationen auszutauschen und aktuell informiert zu bleiben.
Wie gut wäre es gewesen, hätte es damals schon eine Plattform gegeben, die all das gebündelt hätte.

Eine Plattform wie RespiraUnited.
RespiraUnited – powered by beatmetleben – will all das Gute, dass sich in den vergangenen schwierigen Jahren gebildet hat, an einen Ort bringen. Mit RespiraUnited gibt es jetzt eine sichere Plattform, die schnellen Austausch möglich macht. Zwischen allen Protagonisten in der außerklinischen Intensivpflege. Hier kommen Menschen zusammen, die die gleichen Interessen haben, aber auch vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Die interdisziplinäre Kommunikation ist hier möglich. Menschen, die mit AKI leben – ob durch Krankheit betroffen oder beruflich involviert – sind auf RespiraUnited willkommen. Denn hier ist der Diskurs gewünscht. Offen, ehrlich, kritisch, und auf Augenhöhe. Die Plattform ist sicher und moderiert; so muss niemand Sorge haben, dass – wie in den gängigen sozialen Medien leider allzuoft – auf den eigenen Post ein Shitstorm folgt. Respektvoller Umgang miteinander ist auf RespiraUnited gesetzt.
Aber auch Tipps und Tricks kann man auf der Community-Plattform für Menschen mit Beatmung, Angehörige und Fachkräfte aus den verschiedensten Bereichen finden. Veranstaltungshinweise, Erfahrungsberichte, Aktuelles aus der Branche, Produkthinweise, Fachbeiträge – auf RespiraUnited wird jeder fündig, der sich für Themen aus der AKI interessiert.
Wer zusätzlich noch auf der Suche nach gezielterem Austausch ist, kann sich einzelnen Gruppen anschließen, in denen man Gleichgesinnte treffen kann, um Erfahrungen zu teilen oder sich einfach mal Luft zu machen, wenn der Alltag zu schwer, zu anstrengend oder zu unfair erscheint.

